ich finde nicht mal worte für dich, keine beleidigung, keine bezeichnung. alles hast du mir vorgespielt. hast mich aufgeschnitten mit deinen worten, hast mich an den wundern verbluten lassen. nie wieder, nie wieder werde ich jemanden in mein herz lassen, nie wieder. ich kann nicht schlafen, will nicht schlafen, träume so oder so wieder von dir. hast mich angelogen, enttäuscht, so enttäuscht. ich hoffe, du bist glücklich, das hoffe ich wirklich, egal wie abwegig das ist. ich hasse dich und ich liebe dich
selbst frau d findet mich beschissen. verständlich, aber wie soll ich auch einen plan aufstellen, wenn ich nichtmal weiß, ob ich überhaupt weitermachen will, geschweige denn anfangen? gar nicht. wieso geh ich zur schule wenn meine zukunft aussichtslos ist? wieso atme ich wenn es sich nicht lohnt?
 der schwarze hund in mir bellt, greift mich an, frisst mich von innen auf. er macht mich klein. nehme in den letzten tagen zwei tabletten anstatt einer, vielleicht verrecke ich ja mal

the calm cool face of the water asked me for a kiss
I’m ready to die
A sword, a switchblade, any way you cut it
I’m not afraid, i know i’m going to get it

As i slurred that chorus, the ghosts got biggie
Small sounds like a drill
The death sweat suits me
A death threat provides a thrill

I’ve seen the world, kissed all the pretty girls
I’ve said my goodbyes and now i’m ready to die.

i can see you're sad, even when you smile, even when you laugh I can see it in your eyes, deep inside you want to cry

ich fühle mich, als sei ich farbenblind,
sehe nur noch schwarz-weiß,
alles verschwimmt in einem dunkelgrau,
jedes gesicht und jedes lächeln.
ich freue mich über nichts mehr,
ich existiere und funktioniere,
trinke meinen kaffee am morgen,
gehe zur schule,
komme heim und lege mich ins bett.
aber ich bin kaputt,
etwas funktioniert nicht, wie es sollte.
ich funktioniere nicht richtig,
nicht wie die anderen menschen neben mir.


the world is mad and the people are sad

Ich weiß dass ihr meine Posts nicht lest, ich weiß dass meine Art zu schreiben total beschissen ist und ich weiß auch dass mein Blog nicht schön ist.
Aber wie soll ich etwas schön gestalten, was mein Leben widerspiegelt, wenn mein Leben nicht schön ist? Ich sehe keinen Sinn mehr, keinen Sinn in allem. Alles, was mir mal Spaß gemacht hat, ist jetzt schwer, ist jetzt doof, gefällt mir nicht mehr, lasse ich sein.
Meine Tage bestehen aus schlafen. Ich kann nicht mehr essen, ich kann nur noch schwer reden, bleibe die meiste Zeit stumm. Ich kann nicht mehr klar denken, und ich will nichts mehr. Ich schlafe ein, ganz früh, zumindest manchmal kann ich einschlafen und wache mitten in der Nacht wieder auf und liege stundenlang wach und alles kommt zurück, alles, weshalb ich schlafen gegangen bin. Was ich vergessen wollte. Es kommt wieder, in tausendfacher Geschwindigkeit, sie überschlagen sich.
Die Gedanken sind wieder da. Alles ist zurück und die Tabletten helfen nen Scheiß, es läuft auch so aus dem Ruder. Ich hab es nicht mehr in der Hand, mein Leben, ich hab nichts mehr in der Hand. Alles geschieht und ich tue nichts dagegen.
Ich kann nicht lernen und ich will nicht in die Schule. Menschen verstehen nicht, weshalb meine Noten gut sind und ich verstehe es selbst nicht.
Mein Kopf ist leer und wenn ich denke, dann denke ich an dich.
Ich will weg von hier, weg aus dieser Scheiße, weg von diesem Ort, wo mich nichts mehr hält.
Ich weiß nicht, wo mein zu Hause ist, aber hier ist es nicht.


i'd rather write about this place than live in it

Wenn ich deine Worte nicht höre, möchte ich auch keine anderen Worte hören, will selbst meine Worte nicht hören. Möchte verstummen, nie wieder reden.
Nie wieder sehen, wenn ich dich niemals sehen kann.
Ich will nicht fühlen, wenn ich dich nie fühlen kann.
Will nicht denken, weil du nur in meinem Kopf bist, nicht rausgehst, Tag ein Tag aus.
Will nicht leben, wenn Leben ohne dich ist.

Ich möchte schlafen, den Tag verschlafen. Nicht mehr aufstehen, nichts mehr tun.
Einschlafen und in hundert Jahren aufwachen, schön wie Schneewittchen sein, wenn alles vorbei ist, wenn alle gegangen sind.





321- sie landet in meinem mund, das kleine ding, was meine gedanken umkkehren soll.
jetzt beginnt es, der startschuss.
startschuss für was?
für mich?
für neue einsamkeit?
für neue entscheidungen?
für neue enttäuschungen?
ich würd mich lieber für meinen kopf entscheiden
Und dann sitz ich da, und plötzlich fange ich einfach an, zu weinen, vor Mama und Herr Z.
Kann mich nicht mehr zusammenreißen, es geht einfach nicht mehr. Die Tränen hören nicht mehr auf, zu laufen. Herr Z. reicht mir eine Riesenpackung Taschentücher,aber nichtmal mehr die Schrift auf der Verpackung kann ich lesen. Mama legt eine Hand auf meinen Oberschenkel. Alles in mir krampft sich zusammen. Ich krampfe mich zusammen, jeden einzelnen Muskel. Spüre die Anspannung, spüre jedes Gefühl von Angst über Trauer bis Wut, höre nur rauschen.
Hör auf zu heulen, hör auf zu heulen.
"Was ist das, was dein Leben so schwer macht, Julie?" immer wieder hallt die Frage in meinem Kopf.
Ich würde sie beide am Liebsten anschreien. Vollkommen herumkreischen, austicken, seine bescheuerten Ordner aus dem Regal reißen und den Porzellanengel gleich mit.
Ich öffne meine Augen wieder und starre einfach auf mein Gegenüber, auch wenn das Zimmer und die gesamte Welt verschwommen ist. "Ich möchte nicht darüber reden" sage ich bestimmt. WAr das sehr kalt?. Alles in mir randaliert.
Für ein halbes Jahr werde ich nun diese kleinen Dinger nehmen.
Bis ich wieder laufen gelernt habe. Eine kleine Stütze. Eine Krücke. Sagt zumindest Herr Z.
Ob ich ihm Glauben schenken kann? Wer weiß das schon.
Ich weiß nur, dass ich jetzt einen Bestärker habe, mein Leben umzukrempeln. Und das bereitet mir Sorgen. Angst. Panik. Ich will nicht.
Zeit vergeht. Vergeht im Takt. Tick Tack. Eine Sekunde vorbei, eine Sekunde verschwendet. Kostbares Leben nicht mehr kostbar.


der elefant betritt wieder den porzellanladen
er stößt hier und da an
an ecken und kanten
wieder fällt porzellan zu boden,
purzelt aus den regalen.
alles liegt auf dem boden
in tausend scherben verteilt
ich liege unter den trümmern,
alles rieselt auf mich hinab,
verletzt mich hier,
verletzt mich dort
doch keiner ist hier, an diesem grausamen ort

summertime sadness

wenn die letzte träne fällt und man denkt, es ist endlich vorbei, kommt alles wieder hoch und man beginnt wieder von vorne


nothing will change this is the end

'Ich erkenne dich nicht wieder'
'Merkst du nicht, dass die Welt hier aus den Fugen gerät?'
'Du bist nicht mehr anwesend, nicht mehr hier, Julie, dein Kopf ist ständig woanders'
So viel Hass, so viel Wut, so viel Zerstörungswahn

Fear doesn't stop death, it stops life
und plötzlich zitter ich wieder am ganzen körper
wahnsinn ist in meinem kopf
tränen sind in meinem gesicht
mein mund ist kalt und trocken
jede nacht das gleiche jede nacht der selbe zirkus in den gedanken

opened up, the relief

Ich sehe die flackernde Kerze lodern. Ein kleines Feuer, dass nicht erlischt. Ein Kleiner Windstoß, ein Tropfen der das Fass zum Überlaufen bringt. Ich kann, ich will. Jetzt gleich. Morgen, irgendwann. Verschieben wir es auf irgendwann.

the pretty lies the ugly truth

Ein schlechtes Kind zu sein ist nicht einfach.
Ein schlechter Mensch zu sein ist nicht einfach.


" Ich stolper über meinen Schatten,
laufe gegen offene Türen
Schlafe nachts mit wachen Augen, 
hör nicht auf, dich zu verlieren
Waren wir vielleicht zu feige
oder war es echt vorbei?
Jeder flieht auf seine Weise, 
doch so einfach kanns nicht sein. "



all i need is a little more of you

"Julie, kommst du bitte weiter helfen?"
Ich schließe die Augen. "Ja", presse ich hervor
ich höre Schritte, die sich entfernen, doch im nächsten Moment kommen sie wieder näher.
"Julie, musstest du noch gar nichts für die schule machen, heute?"
"Doch, hab ich schon" LÜGE
"Oh, weil deine Schultasche noch vorne steht."

"Du hast ja heute den Rest von gestern gegessen und die Brote, nicht wahr?"
"Ja, war wirklich lecker, musst du bald unbedingt nochmal kochen."
LÜGE LÜGE LÜGE

"Guck mal, ich hab dir einen neuen Fließpulli zum Skifahren mitgebracht. Die Benchjacke ist ja sicher zu eng."

In dem Moment stimmt Snow patrol  'Chasing cars' an und wieder endet der Tag mit Tränen.

"Ich vermute mal, es ist eine Angststörung"

Angststörung. Eine störung, die durch viel Angst hervorgerufen wird und wiederum noch mehr angst verursacht. Angststörung. Anxiety.

Nein, das ist es nicht. Es ist etwas, was den Kopf vernebelt und alles grau färbt. Es ist etwas, was mich davon zurückhält, mein Leben zu leben. Mein Leben so zu leben, wie ich es will - wie ich es mir immer vorgestellt habe. Es schlingt sich um meine Atemröhre, flüstert mir Dinge ins Ohr, vermittelt sie so glaubhaft, dass sie in meine Gedankengänge dringen. Lässt mich fliegen, lässt mich schweben uns sofort wieder auf den Boden knallen. Es ist keine Störung, die eine Zeit bleibt, sie ist mein Leben lang da, seit ich drei bin und sie wird nicht gehen. Nicht durch die beste Therapie, die tollsten Worte. Es bestimmt mein Leben, fleißt durch meine Venen wie Blut. Ich atme es ein, atme es aus, doch nie verschwindet es ganz.
Nein, es ist nichts, was man sich wieder abgewöhnen kann, es ist falsch, ein Monster und gleichzeitig ein nichts. Es lässt mein Herz rasen, mich schwitzen und im nächsten Moment zittern, rot werden wie der rote Filzstift in meiner Tasche und es lässt mich wünschen, im Boden zu versinken. Ich muss mich setzen und will im nächsten Moment weiterlaufen, fühle mich klein wie eine Maus und funktioniere nicht mehr. Es ist eingespeichert, immer der gleiche Ablauf. Finger in den Arm, feste drücken und den ganzen Druck hineinfließen lassen.

"Aber das ist kein Grund, sich zu ritzen, oder?" fragt diese Frau mit der Brille vor mir und schenkt mir ein Lächeln.
"Nein" sage ich und ziehe meine Mundwinkel mechanisch nach oben.
Wie ich dieses Wort hasse.

Wenn sie wüsste, wie es in meinem Kopf schreit.


you are stuck living this personal hell you created for yourself

heißes wasser über dem kopf, heißes wasser am Körper, Haare mit heißem Wasser vollgesogen. Haut feuerrot. Piesacke mich. Mama schreit, macht sich Sorgen. Ich gehe in letzter Zeit oft duschen. Heiß kalt heiß kalt - es lenkt mich ab. Ich fühle mich wie ein Kind, das unter dem Rasenspränger herläuft. Nur dass ich kein Kind mehr bin, sondern fette 15. 15. und fett.

"Boar ich würd nie sowas anziehen, wie die da hinten- guck mal, richtig ekelhaft!"
Ich schaue hin "Naja, ich finde es auch nicht sehr schön, aber ist mutig, wenn man so dazu steht"
"Okay,  aber ich meine, ich ziehe ja nicht einmal einen Rock an, wieso dann so fette Menschen?"
"Ich mag auch nicht gerne Röcke"
"Wieso das denn? Du hast voll den perfekten Körper, nicht zu dünn, nicht zu dick, richtig perfekt, nicht so wie ich, so dünn"
"Finde ich nicht"
"Ich würd alles dafür geben, einen Körper wie du zu haben"
Und ich alles für deinen.



undefinierbar-schlecht-fühl-tage-wo-man-nicht-weiß-ob-das-leben-sinn-macht-sind-scheiße

suicide is an answer when my life is a question

I would like to be gone. Not having to face what to wear tomorrow, how to hide my arms, how to hide my feelings. Sometimes i am so shy that even my hands don't want to be seen. My voice doesn't speak when i want it to. Why is it mute? I don't want to answer my phone, i don't want to talk, i want to be alone. I want to collide, like the waves collide with the shore.
I don't want to show me. I don't want anyone to see me. This is me- my character and it's my decision what to do with it. Stop judging me, mum. stop looking and my wrist and stop lookind at me like i am an alien. i am not, i am your daughter. What a shame your daughter needs a therapist to speak. What a shame your daughter is what she is and you can't change it. What a shame she is in her room everyday, not doing anything but wanting to disappear. But do you ask? No.
I would like to float in the sea. Arms wide open, just float away.
I would really, really love to be gone.

gestern hab ich wieder bei mama im bett geschlafen. ich werde mein versprechen nicht brechen.
bevor es schlimmer wird, gehe ich zu ihr.
wenn sie da ist.
jetzt ist sie nicht da.

"The saddest kind of sad is when your tears can't even drop and you feel nothing. Its like the world has just ended. You don't cry. You don't hear. You don't see. You stay. For a secound, the heart dies. "


i wish i could just stop being me

Lächeln aufsetzen, dir antworten, ein Paar Worte wechseln.
Umdrehen, nichts mehr fühlen, Leere fühlen, verschwinden.
Du machst mir Angst, ich mache mir Angst.
Alles ist gut, alles ist gut. Nichts ist gut.
Ich hasse dich, steiger mich rein.
Will auf dich einschlagen. Wieso machst du das mit mir?



'Ich meine, wer würde ein kaputtes Mädchen lieben?' 'Ich'

say - do you wanna play it for love?

ich schreibe posts, speichere sie wieder in entwürfen. habe seiten geschrieben, mir alles von der seele geschrieben und sie ist immer noch überfüllt.
Bosse singt ich säße im Wartesaal zum Glücklichsein und wieder stellt sich die Frage, ob ich es schaffen werde, da raus zu kommen. Ich weiß, ich soll weitermachen, mich nicht von meinen Gefühlen beeinflussen, aber ich schaffe es nicht. Am Tag geht es mir gut, doch im nächsten Moment kommt alles zu mir zurück.
"Es gab ne Zeit, da hab ich mich verflucht, mit Kathi zusammen zu sein. Immer wenn ich dich gesehen hab, hätte ich anfangen können zu heulen. Ich saß zu Hause und hab mir stundenlang dein Profilbild angesschaut und a meiner Entscheidung gezweifelt. Du, die Zeit war echt lang" - sagst du. Du schnürst mir die Kehle zu. Höre ich das wirklich? Was soll ich nun sagen? "Mh, aber die Hauptsache ist, dass du jetzt glücklich bist, sage ich" und eine Träne rollt über meine Wange.


trigger me

Es ist, als würde man noch mehr Laster auf meine Schultern stapeln. Ausbalancieren, einen Ziegelstein auf den Nächsten, in der Hoffnung, dass sie oben bleiben. Als wolle man mimch leiden sehen, weinen sehen, schreien sehen. Meine Gedanken kreischen hören. 'Kill yourself' 'Hurt yourself'
"Mein Gott, diese ganzen Kalorien, achtest du da überhaupt nicht drauf?"
Noch einen Schubs, Mama, bitte. Noch einen. Schubs mich ins schwarze Meer, du hast es bald geschafft.
Schrei mich noch mehr an, ich liebe das. Ja, denkst du das wirklich? Ich bin ein "hoffnungsloser Fall", also schrei. Schrei, bis ich taub werde. Bis ich all deinen Bullshit nicht mehr hören muss. Und dann schrei weiter.
Fick dich. Fick dich einfach.
Hör auf damit, lass es sein, ich zerbreche, bin zerbrochen, schon lange.
Du hast mich schon vor Jahren verloren.

repeat the sadness

In solchen Momenten wie jetzt kommt alles hoch. Alles was jemals gesagt wurde. 'Wenn du so weiter machst, kugelst du nur noch durch die Gegend' 'Sag mir mal, wie viel Übergewicht du hast' 'Deine Beine sehen so dick aus neben Kathis' 'Du wirst nie einen Freund kriegen wenn du so aussiehst wie jetzt'
Diese Gedanken und noch so viel mehr schießen mir durch den Kopf, nehmen den Platz der positiven ein, färben sie dunkelgrau, färben sie schwarz. Das Gummiband flitscht gegen meinen Arm. Immer und immer wieder. "Du warst damals schon so furchtbar, das hat Opa auch immer gesagt.", sagt Oma, "Ein schlimmes Kind".



hätt' ich es ihnen nicht versprochen, würd ichs jetzt tun. hätt ich es nicht unterschrieben, würd ich es jetzt tun.
an den beinen, wo mama es nicht sieht.
wo keiner fragt, wo keiner urteilt.
ich hasse euch.
ich hasse euch.
ich hasse euch.



ich hasse mich.


you don't know what it's like to grow up in this generation, mum

Ich bin aggressiv. Ich werde laut. Ich rege mich auf. Aber ich kann einfach nicht mehr. Sag es mir doch nicht immer und immer wieder. Du siehst, wie es mir geht, du weißt, was ich tue, wieso knallst du mir solche Sachen immer wieder an den Kopf? Ich würde am liebsten alles umherwerfen, dir an den Kopf werfen, mich damit abwerfen, zertrümmern. Die Wohnung aus den Fugen reißen. Lass mich einfach liegen in den Trümmern, in den Scherben. In den Resten meiner selbst, dem was von mir noch übrig geblieben ist.
Ich will hier nicht mehr leben. Ich will nicht mehr hier sein. 

Aus und vorbei

Es ist noch ein tag.
Noch ein tag bis zum großen Ende.
Noch einen tag bis zum großen Anfang.
Einen tag noch, bis alles vorbei ist und alles anfängt.

Und wieder ist diese Traurigkeit da. sie schwappt über mich und zieht mich in ihre Tiefen.
Menschen denken, Depressionen haben heißt traurig sein. doch das stimmt nicht. Es geht nicht darum, mal nicht gut drauf zu sein. Es ist wie ein Monster, das sich über dich legt, deine Emotionen auffrisst und alles wegnimmt. Es lässt dich so zurück, so wie du bist, miserabel und leer. Es ist Hoffnungslosigkeit. Stellt euch vor, aufzuwachen und die Welt ohne Farben zu erleben. Das Haus zu verlassen und keinen Wind zu verspüren. Etwas zu essen, und nichts zu schmecken. Also wo liegt der Sinn? Wo liegt der Sinn darin, so weiterzuleben?


Ich habe zu viele Tage damit verbracht, in meinem Zimmer zu sitzen. Mich selbst zu hassen. Alles an mir zu hassen. Nicht nur mein Aussehen. Meine Art, alles an mir. Das, was ich sage, das was ich fühle. Die Menschen um mich herum. Ich bleibe jung, werde trotzdem alt. Ich versuche, die Traurigkeit abzuwaschen, doch es wird nur schlimmer. Man kann sie nicht wegwaschen, sie ist da. Sie begleitet einen, in jeder Sekunde eine jeden Tages. "Du bist so jung und hast schon so ein klares Ziel vor Augen, Julie, Respekt. Du kannst noch alles machen, die Welt steht dir frei" - sagen sie. Sie sagen, ich schaffe alles. Doch das kann ich nicht. Die Welt steht mir nicht offen. Sie ist verschlossen. Der Himmel scheint nicht mehr so, wie er einmal geschienen hat, die Sonne hat ihre Arbeit niedergelegt. Sie sehen alle nicht diese Last auf meinen Schultern. Dieses unendliche Gefühl, auszubleiben. Leben zu verpassen. Mich in meinem Zimmer zu verriegeln und zu weinen. Oder nicht zu weinen. Das ist eines der schlimmsten Gefühle, die ich kennengelernt habe. Nicht mehr weinen zu können. Unter der Decke zu liegen und sich einfach taub zu fühlen. Leer zu fühlen. Ohne Lebensinhalt. Die Luft anzuhalten, versuchen, etwas zu fühlen. Aus dem Herz bricht ein winziges Stück, als könne man es fühlen. Es ist, als ob die Anzahl der Tränen aufgebraucht ist, und alles was zurückbleibt ist diese Leere und diese Traurigkeit. Man kann es nicht als solche bezeichnen, denn es ist nicht nur das. Es ist etwas, was einen festhält. nicht loslässt. Abschneidet, von der Welt, die wir kennen. Als einziges zurückbleibt. Überall fühlt man sich alleine. So alleine, dass man jeden Tag kämpft. Gegen sich selber, gegen das eigene Gewissen, gegen das Bedürfnis, sich zu schneiden, um einmal etwas zu fühlen, dieser Starre zu entkommen. Gegen das Bedürfnis, den Medikamentenschrank auszuräumen und alles zu schlucken, was einem in die Hände fällt. 
Depression ist wie ein Nebel, der das Leben verdunkelt. Man kann ein Stückchen sehen, jedoch nur ein paar Meter, dann ist alles unklar. Es kann überall passieren, im Bus, in der Mathestunde um 10, zu Hause im Bett, überall kann die Dunkelheit einen wieder überfallen. Und man sieht das Ende nicht mehr. Der Nebel ist wie ein Käfig, von dem man den Schlüssel verloren hat.
Ich weiß nicht, ob ihr euch schon mal so gefühlt habt, als wolltet ihr einfach für ein paar tausend Jahre schlafen. Oder einfach nicht existieren. Oder einfach davor bewahrt sein, zu existieren.


Ich möchte mich an dieser Stelle bei euch entschuldigen. Bei euch, stellvertretend für alle Menschen um mich herum. Es tut mir leid, euch mit meinen Posts herunterzuziehen. Es tut mir leid, ein so schlechter Mensch zu sein. Es tut mir leid, dass ich so eine schlechte Freundin bin und oft nicht gut drauf bin. Verzeiht mir, dass ich euch manchmal Sorgen um mich machen musstet. Katha, es tut mir leid, dass ich immer nur über Probleme rede und dass dich das stört. Ich kann es nur nicht ertragen, wenn es dir schlecht geht. Wir reden ja nicht über mich, sondern über dich. Ich möchte dir doch nur helfen. Es tut mir auch leid, dass ich so verdammt anhänglich bin. Verzeiht mir für jeden Schnitt, den ich meinem Körper zugefügt habe. Jede Mahlzeit, die ich übersprungen habe. Dass ihr mich anlügen müsst, den ganzen Tag, ich weiß, wie anstrengend das sein kann. Es tut mir leid, dich gehen gelassen zu haben, Kevin. Ich habe mich verändert, ja, das habe ich. Es tut mir leid, nicht besser zu werden, abzusinken. Mich zu isolieren, eine schlechte Tochter zu sein. Den Schmerz beenden zu wollen. Es tut mir leid, so ein verdammter Fehler zu sein. Verzeiht mir.


Und genau deshalb gehe ich morgen zu diesem Termin. Ich gehe da hin, mit Narben an meinen Armen und schlechten Gedanken in meinem Kopf. Mit meiner Vergangenheit und allen Fehlern, die ich je begangen habe.In der Hoffnung, dass ich in genau einem Jahr zurückblicken kann auf diesen Tag und sagen kann. "Ich hab's geschafft." und stolz auf mich sein kann. Kein gezwungener Stolz, sondern einer, der aus dem Herzen kommt.


                                                "Yes, i am in pain"
                                               "Where is this Pain?"
                                             "In my heart", she said.
                 
                 

ich hasse es, wenn der tag gut läuft und dann plötzlich alles wieder kaputt geht. ganz plötzlich, vom einen auf den anderen moment. und alles nimmt seinen lauf.
ich höre lieder, die es noch schlechter machen.
das pflaster auf meinem arm, mama, es kann nichts verdecken.
nur, weil du es nicht sehen willst. keiner darf es sehen.
und dann bist du sauer, weil ich dich ja anlüge. wie kann man jemandem bitte die frage stellen, ob er sich ritzt? wie kann man nur so gefühlslos sein? ich halte das nicht mehr aus.
oh hasst mich. hasst mich doch alle, ich gebe auf. 


i'm in flames

'let me die' ziert die duschkabine. andere worte, welche, weiß ich nicht mehr. verwischt von wasser, verwischt von shampoo, alles, was ich drangetan habe. der kopf hämmert gegen die wand. eiswasser angestellt, warten bis das herz zu schlagen aufhört.
und dann beginnst du, zu zu machen. zu zu machen, weil du nicht reden willst.
weil du nicht reden willst. weil du nicht sagen willst, was passiert ist.
weil du nicht sagen willst, wie es in deinem kopf aussieht. weil da nur das essen ist.
weil er mich fertig macht. weil dort so viel hass ist. so viel hass, dass mein kopf bald platzt.
weil dort die unsicherheit herrscht. die unentschlossenheit.
weil die liebe in die ecke gedrängt wurde.
und weil da nur die hölle ist.
nein, die hölle ist hier. sie ist auf erden. sie ist in meiner schule.
sie ist in meinem zuhause. sie ist in jeder einzelnen träne, die jeden abend fließt.
ein stückchen dieser hölle, in jedem teil von mir.
und dann lächest du, und sagst, du wärst nur müde. du wärst nur müde und es wäre eigentlich gar nicht so schlimm. "der schulstress, das ist alles" ist deine ausrede. und du drehst dich um und das lächeln wird zum weinen.

"Hell is empty and all the devils are here"
"Ich hab mehr gesehen, als für zwei Augen gut ist. Das Leben ist ne Wunde, an der du langsam verblutest"


 


you call it recovery, i call it getting fatter


Alles in meinem Körper sträubt sich. Das bin nicht ich, das bin nicht ich. Lass das nicht mich sein.

fear took over my life

Nachdem wir den 4-Seiten-langen Text aufmerksam durchgelesen haben, fängt meine Lehrerin unsere Aufmerksamkeit wieder ein. "Vielleicht haben Sie schon gemerkt, wie man sich in manchen unserer Texte wiederfindet und seine Kindheit analysieren kann. Ich bitte sie, gehen sie jetzt aber nicht zu ihren Eltern und halten es ihnen unter die Nase, nach dem Motto 'Der Fehler lag in meiner Kindheit!'" Leises Gelächter kommt in der Klasse auf, obwohl ich das Thema gar nicht zum Lachen finde. Meine Lehrerin dafür umso mehr. Katha dreht sich zu Kira um, die gerade meinte, sie wäre nun also tatsächlich ein Psycho. "Kira, lass mal in die Klapse einweisen lassen" "Ach, du auch der unsichere Beziehungstyp?" "Und wie!"

    - "Die unsichere- ambivalente Bindung: Sie sehnen sich nach Nähe, doch wenn sie entsteht, können sie diese oftmals nicht ertragen. Häufig leiden sie unter seelischen und körperlichen Beschwerden. Psychische Sicherheit bereihert das Leben, Psychische Unsicherheit schränkt es ein. Menschen, die nicht über diese Sicherheit verfügen, haben es in ihrem Leben schwerer, vor allem in ihren Beziehungen zu anderen. Die frühen Bindungserfahrungen beeinflussen die spätere Gesundheit auf fundamentale Art und Weise. Sie beeinflussen die Beziehungsfähigkeit und Stressresistenz eines Menschen. Macht das Kind in diesem Zeitraum keine positiven Erfahrungen mit der bemutternden Person, dann kann das unter Umständen fatale Folgen haben. Das Bindungssystem, das sich in den ersten Jahren entwickelt, bleibt während dem ganzen Leben aktiv. Ein bindungssicheres Kind kann im Laufe seines Lebens unsicher im Hinblick auf die Verlässlichkeit von Bindungen werden, wenn es in seinem Leben viele Enttäuschungen machen muss"

Ich stehe auf, gehe aus der Klasse. Ich renne zur Toilette, meine Tränen kann ich nur mühsam unterdrücken.
Psycho. Psycho. Psycho. Immer wieder schallt dieses Wort durch meinen Kopf. Reden macht es nicht besser. Reden hilft gar nichts.

I'm ready to give up.






die arme sind aufgekratzt
alles schmerzt, die haut ist ein bisschen offen. ich breche auf dem teppich zusammen und plötzlich liegt dieses messer neben mir
in einer sekunde könnte alles vorbei sein

let me be myself - for a while

wieso kann ich nicht einfach stabil sein? emotional stabil, meine ich. Da komm ich aus dem Unterricht und sehe, dass Kathi angerufen hat. Ich ruf zurück, hab mich total gefreut, wie immer. Und dann sagt sie 'Oh, das war nicht extra' Ich lass mir nichts anmerken 'Achso, okay, tut mir leid' 'kein ding, okay, dann bis morgen' Und sofort kommen die Tränen. was ist nur aus mir geworden? ich bin ein monster. ein monster, was heult und verdammt nochmal keine kontrolle über seine gefühle hat. ich bin alleine, immer alleine. ich chill einfach die nächsten pausen auf'm klo. wer braucht mich, keiner. heute nach der spanischklausur war ich schnell auf klo, weil ihc gemerkt hab, wie die tränen kamen, weil ich so versagt hab. ich saß da, nägel in den arm, tränen unterdrückt, nicht geschafft und geweint, geweint, geweint. alles weggewischt, neu geschminkt und wieder zu den anderen gekommen. niemand hat was gemerkt. niemand.
Nein, ich will nicht, dass jemand was dazu sagt. Keine ahnung, warum ich das hier poste, aber ich hab keinen zum reden, opfer haha. nein, ich will keine aufmerksamkeit. nein, ich will keine zustimmung. ich will einfach nur weinen. lasst mich weinen, den schmerz rausweinen, dann ist es gut.
ich will mir nichts antun. ich will nicht. ich kann nicht.




wie alleine die stimme der person, die du liebst deinen tag verändern kann, ist unfassbar.
geh niemals wieder weg, bitte.

caution

Und du stehst da und tränen rollen über deine wangen. zumindest fühlt es sich so an. warm und weich. sie hören nicht mehr auf, finden kein ende. die drei worte hallen in meinem kopf wieder. Immer und immer wieder. "Es reicht nicht" Es reicht nicht. Es reicht nicht. Es reicht nicht. "Es ist nicht genug" Es ist nicht genug, es ist nicht genug. Nein, es reicht nicht. Nichts reicht. Ich kann nichts tun, außer vor dir zu stehen, und zu weinen. Ich kann dir nicht auf die Frage antworten, wieso ich weine. Ich weiß es selber nicht. Sie kommen aus meinen Augen geschossen. Und dann komme ich zu dir ans Bett und beginne wieder, zu weinen. Die Tränen suchen einen Weg nach draußen. Sie wollen nicht mehr in mir sein, wie ein Fluss, der an seiner Quelle entspringt. "Tut mir leid, dass ich so eine schlechte Tochter bin" - das ist das einzige, was ich sage. Ich rolle mich zusammen, wie ein Baby. Wie ein Baby, ein Kind das Schutz braucht. Und ich spüre, wie sich Mamas Kopf auf meinen Kopf von der Seite legt. Eine Träne tropft auf meine Wange. Und noch eine. Und noch eine. Sie laufen von der Seite über meine Nase auf die andere Wange. Das ist nicht meine. Sie verbindet sich mit meinen. Mama weint. Ich habe sie zum weinen gebracht. "Ich wünschte, du könntest dich so sehen, wie ich dich sehe. Hör auf, so etwas zu sagen, du bist keine schlechte Tochter!" Ich richte mich auf, sehe in ihre roten Augen.  'Doch, Julie, das bist du' - sagt das Monster in meinem  Kopf.

               
ES GEHT NICHT IMMER NUR UM EUCH!

es is' als würd' ein dreimetermann maschiern'

wieso muss ich so sein? kann ich nicht jemand anderes sein?
ich will nicht ich selbst sein. ich will kein anderer sein. ich will niemand sein.
kann ich nicht einfach niemand sein? niemand sein müssen, das wäre was.
ich will nicht meine gedanken denken müssen, mein leben leben müssen. ich weiß, ich bin zu schlecht um zu verlangen, das darf ich gar nicht, oh nein, das darf ich nicht.
und der vorhang fällt.


what's the point of screaming? no one's listening anyway

dein leben läuft gut, mein leben läuft amok.
nutzlos, nutzlos, völlig nutzlos.
von glücklich zu am boden zerstört in 0.0001 sekunden. weltrekord.
triggergefahr.
which way is right? and which way is wrong?
kill the monsters in my head.

jeden tag auf's neue

you smile but you're not really happy
you ask but you don't wanna know
you talk but you aren't saying anything
you laugh but you don't find it funny
you cry but it doesn't really mean anything
you get up but you're not really awake
you sleep but you aren't resting
you're alive but you're not really living.

love is just a word

und heute ist dein geburtstag. süße 17. tausendmilliarden freunde haben auf deine pinnwand gepostet. dir wird es sowieso nicht auffallen, wenn mein glückwunsch fehlt. dir fällt es ja nicht einmal auf, wenn du keine nachricht von mir bekommst. woher soll ich denn gewusst haben, dass du in mich verliebt bist? wie kann ich das wissen? ich kann deine gedanken nicht lesen, konnte es nicht. es tut mir leid, wenn ich dich die ganze zeit vollgeredet habe mit meinen problemen, und dingen, die mir am herzen lagen. du sagtest mir doch auch solche sachen, aber nicht das allerwichtigste. du bist das wichtigste gewesen, mein bester freund, zumindest sowas in der art. alles lässt mich dich vermissen. alles, alle erinnerungen, alle gespräche, dein bild. was ist mit dir passiert? was ist mit uns passiert? You don't remember me, but i remember you. I lie awake, trying not to think of you
du fehlst mir.

gedankenmülleimer

Maybe i'm a little sad. sometimes it's too hard to smile. Sometimes there's nothing to smile about. What do you do when everyone is moving and you just can't ? I'm stuck. I don't know what to do. I never know what to do. And you know what? I don't think i'll ever know what to do. Sometimes it's just easier to hide under my covers and ignore everyone. You know, sometimes I even ignore myself. Did you know that was possible? Because it is. It's one of my talents. Ignoring myself. Maybe I'm a little more than just 'sad'

sorry, dass ich mich nicht um euch kümmern kann, wie sonst. verzeiht mir, dass ich so egoistisch bin, immoment. du hattest einen scheiß tag, ich weiß. aber ich kann nicht auch noch das auf mich nehmen. merkst du nicht wie ich unter all den Lasten zusammenbreche? Merkst du nicht, wie kaputt ich bin? Ihr habt einen scheiß Tag und das tut mir total leid, ich wünschte, ich könnte etwas daran ändern, aber ich bin einfach zu beschäftigt damit, die Gedanken vom Tod auf Glück zu lenken. Ich schaffe nichts mehr, nie. Nichts und nie.


DESTROY WHAT DESTROYS YOU

ich bin leer. ausgekotzt, alles ausgesprochen. kein gedanken ausgelassen, außer diesen einen. wie soll ich ihn aussprechen? "Mama, ich habe mich absichtlich übergeben" - Nein, das geht nicht, ich belaste sie schon genug.
So viele Tränen wie heute hat es noch nie gegeben. So viel Ehrlichkeit, so viel Verwundbarkeit. Ich bin verwundbar. vulnerable. Ein schuss und weg. Ein wort und weg.
"Ich bin hilflos. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass du das alleine schaffen wirst, und ich finde keine Lösung, dir alleine zu helfen. Ich glaube, wir sollten vielleicht mal mit jemandem reden."
Ich habe dir meine Gedanken offenbart, meine tiefsten Gedanken. Den zweiten Account, du weißt alles. You're better than the best. Ich weiß, ihr hasst sie, aber sie möchte nur das beste für mich. Es wird gut werden. Es wird gut. Ich schaffe es. Und der Blog, der wird gelöscht. Bald. Es wird vorbei sein. Nie wieder schlecht fühlen, nie wieder schlecht denken. Keine Narben an den Armen, keine Kratzer. Kein rotes Armband.
"Ich hatte so Angst, dass du mich dann verlässt. Abschiebst. Ich will, dass du stolz bist. Auf mich. Auf das, was ich schaffe. Wie ich aussehe, was ich tue, alles. Ich möchte, dass du eine tolle Tochter hast. Aber die hattest du nicht."
Ein kleiner Schubs, ein Schubs zurück ins Leben. Ohne Stolpern, oder mit, hauptsache ich bin drin.
"Als Kind warst du auch schon so. Es hat sich durch dein Leben gezogen. In manchen Situationen hast du dich ungewöhnlich verhalten. Einmal, da war im Kindergarten ein Papa-Kind-Tag, und Papa wollte mit dir hin, aber du wolltest strickt nicht hin, hast geweint und geschrien, du wolltest einfach nicht. Hast dich immerschon zurückgestellt, standest immer im Schatten von Wiebke. Ein roter Faden, von Anfang an"

Bitte, bitte hilf mir, ich knie auf dem Boden, ich kann nicht mehr. Es geht nicht mehr. Ich lebe nicht, ich existiere nur, Jeden Tag die beschissene gleiche Routine, die Sonne geht auf, sie geht unter, die Strahlen gehen verloren. Gelangen nicht in meine Augen. Lassen mich nicht mehr scheinen.

Hilf mir, hilf mir. Bring me back to life, please, oh please.


so lost, i'm barely here

die leute starren. ich würde auch starren, wenn ich jemanden wie mich sehen würde. jemanden, der durch die straßen fährt und sich nicht traut, mich anzuschauen. dann würde ich auch tuscheln, lachen.
ja das würde ich. jemanden, der so unterkühlt und unliebenswürdig ist. ja, ich würde mich niedermachen, genau wie ihr. ich würde mich hassen, genau wie ihr. ich würde andere besser finden, das fällt doch so leicht. fremdschämen ist richtig, fremdschämen tut gut. lenkt ab von sich selbst. oh es gibt so viele menschen, die so hübsch sind von außen und doch so hässlich von innen.

I wish people looked like their personalities



i don't care about my life anymore

nichts tut mehr weh, als von der person abgewiesen zu werden, die dir am meisten bedeutet.


"I spent my time watchin' the spaces that have grown between us. And I cut my mind on second best or the scars that come with the greenness. And I gave my eyes to the boredom, still the seabed wouldn't let me in. And I tried my best to embrace the darkness in which I swim."

where is my happiness? 


fuck feelings

I'm the hero in the story, i don't need to be saved



was kann man tun, wenn das beste nicht genug ist?
wann ist man ein guter mensch? wie gut muss man sein, um als gut angesehen zu werden?

nein, ich tu's nicht heute, ich halte durch. aber ich kann nicht versprechen, dass ich es nie tue.

too scared to open up, too scared to be alone

und dann sitzt du da, hältst das glas wasser fest umklammert. finger unter die fingernägel reiben, schmerz.
Die Tränen wollen gar nicht mehr aufhören, zu laufen. Ich sehe aus wie ein Vampir, alles verschmiert. Alles schmeckt salzig, ich erkenne mich selbst nicht wieder. was ist aus mir geworden? ein elendes, heulendes wrack. ich könnte kotzen, wenn ich dran denke. Und noch schlimmer ist es, wenn man hin und her gerissen ist. versteht dieser kalte mensch mich, der mir da gegenüber sitzt? Oder heuchelt er alles vor, wie die anderen?
niemanden interessiert es. Kennt ihr es, wenn die Tränen nicht stoppen? wenn sie laufen und laufen und man kann nichts tun? Durch die glasigen augen sehe Mama nur verschwommen.
IS MY LIFE WORTH ALL THE SUFFERING?
sagt mir das, bitte. ich war so kurz davor, alles zu beenden, letzte woche. es sind diese klitzekleinen momente, in denen du vergisst, dass es menschen gibt, irgendwo, die dich lieben. wo du vergisst, dass es leute gibt, die dich mehr als alles andere brauchen. Und dann fällt es dir wieder ein, und du verschiebst den gedanken, nach ganz ganz ganz tief hinten im kopf. doch manchmal, da kommt er wieder hervor, und ist zum greifen nahe. das messer ist zum greifen nahe, oder die schere. alles ist dann da, wie durch zufall.
ich tue menschen nicht gut. ich mache sie wütend. mama ist wütend. "Mama, wir sind nicht nett zueinander, wir tun uns nicht gut. Können wir da eine Lösung finden?" "Welche denn, hm?" "Ich habe überlegt, woanders hinzuziehen" "Zu deinem Vater?" "Jein. Aber wahrscheinlich ist es das beste, oder?" "Hast du schon mit ihm drüber geredet?" "Nein." "Dann ruf ihn an, jetzt sofort!" - es ist schön, zu spüren, wie egal ich mama bin. wurscht, ob ich hier lebe oder da, ich bin doch nur nebensache.
alles, was ich tue ist falsch. "Mama, vielleicht sollen wir es nochmal überdenken" "Zurück in dein Zimmer. Weitermachen!" "Bitte, können wir kurz reden?" "Beeil dich" "Weißt du, alles was ich mache ist nicht genug. Nichts ist genug. Und ich hab das Gefühl, dass ICH nicht genug bin für dich."


und du fährst durch die straßen und kinder kommen dir entgegen. sie tragen eine kakhifarbene Jacke und ein orangenes Tuch. Sie beginnen zu singen. Die Worte brennen sich in meinen Kopf. "Wir brauchen Mut und Phantasie, sonst ändern wir die Erde nie. Flinke Hände, flinke Füße, wache Augen, weites Herz,
Freundschaft, die zusammen hält, so verändern wir die Welt. Steht nicht abseits, schließt den Kreis, jeder neue Freund der weiß; wir brauchen Menschen, die mit uns gehen, die Welt mit ihrem Herzen sehen."
Pfadfinder. Kinderlachen. Erinnerungen kommen auf. Damals, da wollte ich auch ein Pfadfinder sein. Als alles noch okay war. Als jedes Lachen ernst war. Das größte Problem war, sich das Knie aufgeschlagen zu haben und die Zigaretten waren aus Kaugummi. Meine Puppe war mein Ein und Alles und ich konnte es nicht erwarten, erwachsen zu sein.

ich bin nicht glücklich, werde es nie sein. probleme für's leben zu groß, für's sterben zu klein.



and i feel a little bit better wen i'm with you

und dann stehst du da, und hältst das wunderbarste mädchen der erde im arm.
was sagst du? welche worte wählst du?
mund trocken, hände zittern.
32 kleine bilder. 32 kleine bilder voller glück.
seit langem war ich wieder richtig glücklich.
ich sprudle über vor glück, lächle jden an im zug.
ohja, glücklich ohne wenn und aber.
der tag war wunderbar

and maybe a happy ending doen't include a guy, maybe it's you, on your own, picking up the pieces and starting over, freeing yourself up for something better in the future. maybe the happy ending is just moving on. 





blutergüsse und flecken auf den beinen,
kleine narben auf den armen
beule am kopf
armbänder auf dem handgelenk
magen leer

doch den weg daraus muss ich alleine finden
glück werd ich haben, ich werde glücklich sein.
ich werde hier herausfinden.
allein





sinnloser post

wen verarsch ich hier eigentlich?
wem spiele ich hier etwas vor?
ich sitze auf dem bett und weine
das ist keine familie, das ist es nicht.
geschreie, geschreie, bloßer hass.
was bin ich für dich, mama? wieso zeigst du es mir nicht?
wieso kannst du mich nicht spüren lassen?
nichts, keinen funken liebe lässt du übersprühen, wenn du mit mir redest.
kein lob, es gibt nichts.
es gibt nichts und das ist das schlimme.
es ist leer. leer. mein kopf ist leer. ich klicke im internet herum,
schiebe den bikinikauf auf. wie soll ich denn schwimmen gehen, mit der klasse?
wie soll ich mich ihnen zeigen?
ich kann es nicht. ich sehe furchtbar aus, schlimmer denn je.
ein neuer grund. ein grund, einfach das messer zu nehmen.
ein schnitt, zick zack und weg. weg wäre ich.
losgelöst, raus aus dieser hölle, die sich zuhause nennt.
ich habe nicht in den spiegel geschaut, heute.
es tut mir leid, dass ich nicht fähig bin, meine gefühle auszudrücken.
tränen kommen auf. suchen sich den weg über mein gesicht, über meine nase.
die augen verfärben sich grün-braun.


Blogawards + biggest secrets

wooow, leute ihr seid toll, ich wurde 3 mal getaggt und habe einen blogaward gekriegt!
ich kann leider berfin's blog nicht öffnen, also auch nicht ihre fragen beantworten, leider, aber ich werde die andren nun beantworten. also wenn du das liest, bitte schick mir deinen bloglink als kommentar ♥

                                    Jana, zu deinen Fragen: 


1. Sind die 2acc Leute für dich wichtiger als deine richtigen Freunde? - ich glaube nicht, dass man sie  miteinander vergleichen kann, manchmal ist es so, manchmal ist es so. aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich meine Liebsten aus dem 2ten Account nehmen.

2. Lieblingsserie? - Skins (obwohl sie ja leider nicht im Fernsehen läuft) und Alles was zählt .

3. Wer war dein Kindheitsheld? - Benjamin Blümchen, haha :-)

4. Glaubst du es gibt ein Leben nach dem Tod? - Ja, das glaube ich.

5. Wissen deine Freunde von deinem 2acc/blog? - niemals, oh nein, das tun sie nicht. Ich will mir nicht ausmalen, wie sie mich fallen lassen würden, wenn sie es wüssten.

6. Glaubst du, dass der 2acc dir hilft? - ich hatte ihn 2 jahre, nun hab ich ihn wie ihr ja vielleicht gelesen habt, gelöscht, worüber ich auch echt froh bin. Am Anfang hat er mir geholfen und ich bin auch echt dankbar, dass ich so viele tolle Menschen kennengelernt habe, sie sind mir echt ans Herz gewachsen, trotzdem hat er mir auch viel 'angetan' und deshalb habe ich ihn gelöscht.

7. Freust du dich auf den Sommer? - nein und ja. ja, weil es schön warm ist und man braun wird, nein, weil ich dann in kürzeren klamotten herumlaufen muss.

8.Hast du einen Freund? - nein, und das werd ich auch nie

9. Dein Lieblingsblog? - das kann ich garnicht so recht sagen, aber einige meiner Lieblingsblogs tagge ich wahrscheinlich auch.

10. Mama oder Papa? - beide oder keinen

11. Wie ist das Wetter grad bei dir? :D - Es ist bewölkt, aber trotzdem hell, passt irgendwie zu mir.

               

                Nun die Fragen von Verloren  (dein Blog ist toll, halte durch):

 1 ) Schon mal an Selbstmord gedacht? Warum? - Mittlerweile ist es täglich geworden, ja. Aber ich weiß, dass ich es nie tun werde. Ich möchte die Menschen, die ich liebe, nicht enttäuschen, ich will sie auf dieser Welt nicht alleine lassen,  auf dieser harten, kalten Welt. "Leben ist ein Geschenk und Geschenke gibt man nicht zurück.

2 )Ritzt du dich? Warum? - Nein und ja. Es gibt Tage, an denen ich eine Schere nehme und so tief in mein Fleisch hineindrücke, bis es schmerzt, bis man etwas sieht. Aber kein Blut. Oder ich kratze darüber. Aber hauptsächlich hab ich andere Arten, mir selbst wehzutun.

3 ) Wie findest du 2. Acc?  - er zerstört und verbindet.

4) Gutes Verhältnis zur Familie? - ja und nein

5) Was ist dir wichtiger Familie oder Freunde? - manchmal das eine mehr, manchmal das andere.

6) Dein größter Wunsch? -  Dass alle, die ein Herz in meinem Platz haben, glücklich sind, irgendwie irgendwo irgendwann.

7) Lieber Zicke und hübsch sein oder hässlich und nett? -  Hässlich ist nur ein Wort, was man benutzt um sich besser zufühlen. Um andere herunterzumachen. Eine hässliche Person ist keine, die 'hässlich' aussieht, sondern eine, die eine hässliche Persönlichkeit hat.  Jemand, der von innen hässlich ist. Eine arrogante Person, eine selbstsüchtige Person, DAS ist hässlich.

8) Wenn du etwas an dir verändern könntest, was wäre es? - Meine Beine, meinen Charakter.

9) Schönster Tag deines Lebens? - weiß ich nicht.

10) Was hältst du von Emos? - Menschen wie alle anderen auch.

11) Tunnel, hässlich oder geil? -Vielleicht bald meeeeeeeins :-) geil, außer wenn sie zu groß sind.

                                
                 Dann noch der Blogaward von Cassie:

1) Ich hasse mich selbst
2) ich habe Angst vor meinem Spiegelbild
3) ich bin süchtig nach tumblr :)
4) entweder ich bin super gelaunt oder am Boden zerstört, es gibt nur gut oder schlecht, ich denke schwarz-weiß
5) Ich habe eine Spiegelreflex, veröffentliche aber nie Bilder, obwohl ich es liebe, Bilder zu machen.
6) ich habe noch nie geraucht.
7) Ich hasse es, das Wort hassen zu verwenden, aber es gibt kein Wort, das anders zu beschreiben : Ich hasse es, von Menschen umgeben zu sein. Ich hasse es, mit Menschen zu reden, und sage lieber garnichts, um nicht arrogant rüberzukommen oder irgendwo anzuecken.


SOOOOOOOOOOOO, nun zu meinen Fragen :-) 

1) Hast du einen zweiten Account und wenn ja, seit wann hast du ihn und wie lange hast du vor, ihn noch zu haben?
2) Könntest du dich mit jemandem treffen, der dich nicht zum Lachen bringen würde/könnte?
3) Wie stehst du zum Thema Gott?
4) Was ist Glück für dich?
5) Was sagst du zum Thema 'Beste(r) Freund, Freundin' ?
6) Glaubst du, es gibt so etwas wie Schicksal?
7)  Was bedeutet das Bloggen für dich? was gibt es dir?
8) Schließe die Augen, an was denkst du gerade?
9) Bevor du abends die Augen schließt, um was kreisen deine Gedanken dann?
10) Wenn du morgens im Bad stehst, was gehört dann zu deiner täglichen Prozedur?

Ich tagge:  

Anna, weil ich mich in deinen Texten so oft wiederfinde
Loony Cat Moony (leider haben wir nicht mehr so viel Kontakt, aber trotzdem bin ich da)
May, weil ich keine Worte habe, was deine Texte mit mir machen, weil ich dich so gern habe und weil deine beiden Blogs erste Sahne sind.
Mary Faye (wir werden uns sehen, wir werden uns sehen, wir werden uns sehen, ich bin bei dir)
Nevenka (Nevie, ich glaub an dich. Wir sind so gleich, so ähnlich so eins, wir schaffen das zusammen. maybe if we both put our bad thoughts together it turns out that they really are good ones? )
Becci (das beste kommt zum Schluss. Danke für alles, was du mir gibst, laberrabharber, herzen zu dir)
    

don't read this if you hate me like i do

ich habe es mir so ausgemalt, dass ich aus dem urlaub zurückkomme, mit tausenden neuen fotos, die ich geschossen habe. ich wollte sie hier posten. ein glückliches foto, mit einem lächeln. hinter mir das meer, ein schönes gebäude, die sonne. nichts. es geht mir nicht gut, auf allen bildern von mama ist das lächeln nur gefaket. gekünzelt, wie ein schauspieler, ich kann das so gut, die maske, die ich aufsetze, wenn mama über mein gewicht spricht. 'alles ist okay, ich verstehe dich. ja, ich nehme noch weiter ab' höre ich mich sagen 'gut so, deine figur könnte so schön sein, wenn es noch ein bisschen weniger wäre' antwortet sie.

ich habe mich so auf die kinder gefreut, ich bin zum kindergarten gefahren, mit ein bisschen angst im gepäck, weil ich es hasse, dortrein zu kommen und alle blicke auf mir zu spüren.
also trete ich ein, das vertraute kindergeschrei strömt auf mich ein und ich gehe in richtung personalraum.
erstmal weg von dem ganzen, durchatmen, weitergehen. ich bleibe stehen, will zu meiner kindergartengruppe gehen doch ich stehe. es geht nichts, meine beine bewegen sich nicht.
mamas worte schießen durch meinen kopf  -  'mein gott, übertreib nicht, die kinder mögen dich doch, und die Leiterin auch, sie mögen dich alle, da wird doch nichts schlimmes passieren, mach es doch einfach' aber ich stehe, es geht nicht, es geht nicht.
es ist diese blockade, sie ist wieder da. sie ist in meinen gedanken, sie ist in meinem körper. sie legt alles lahm, alles was ich habe. meine gedanken schreien, ich kann sie hören. diese stimme, sie kreischt in meinem kopf, mein körper schreit. ich kann da nicht rein, das geht nicht, sie wollen mich nicht hierhaben. die kinder hassen mich.
ganz schnell gehe ich wieder aus der tür raus. 'ein schritt vor, ein schritt zurück. es geht nicht weiter, nicht ein stück' singt sylvester ins mikrofon - wie recht sie hat.

ich bin schlecht, so schlecht, so schlecht. lügen haben schöne beine. das ist wohl die schlimmste lüge, die ich je gehört habe. ich wünschte, ich würde ertrinken, in ihnen, einfach ertrinken.
das lied was im kindergarten lief setzt sich in meinem kopf fest, nichtmal casper kann das übertönen. ich änder den text. - nein, nicht ich, mein kopf tut das.fett, fett, fett sind alle meine kleider, fett fett fett ist alles, was ich hab.
darum lieb ich alles was so fett ist,
Weil mein Schatz ein Jäger, Jäger ist.




















diese scheiß persönlichkeitsstörung, muss ich sie haben? wieso beeinflusst sie mich so, wieso wieso wieso?
ich könnte kotzen
wieso merkt es keiner? wieso merkt niemand, wie schlecht ich werde? wie schlecht mein leben läuft?

ja, ich weiß, dieser blog ist scheiße, ich suhle mich in selbstmitleid, mein design ist beschissen. unfollowt mich, 
unfollowt mich, 
denn es wird noch schlimmer.


Ich wollte kein Held für niemanden sein, nein.

Ich hab sehr lang überlegt, bis ich wusste, was ich poste.
ich möchte euch mut machen, ich möchte euch ein lächeln auf euer wunderchönes gesicht zaubern.
mädels, wie lange wollt ihr denn noch so weitermachen? IHR LEBT NUR EINMAL!
wacht auf, die welt kann so wunderschön sein. sie kann euch verzaubern, zum guten und zum schlechten.


Nur nebenbei: ich weiß nicht, ob ihr casper hört, aber wenn doch, dann hört mal  'Auf und davon'  
Ich kann mir denken, dass ihr, wenn ihr ein fan seid, dieses lied schon wie seine anderen raaauf und ruuuuuuuuuuunter gehört habt, doch habt ihr euch mal den text durchgelesen? wirklich darauf geachtet, was er singt?
hört es euch an und ihr werdet merken, er redet genau davon.


" Endlich laufen lernen, endlich angefangen aufzuhören
Und heute bin ich aufgewacht, Augen aufgemacht, Sonnenstrahlen im Gesicht,
Halte die Welt an und bin auf und davon, auf und davon, auf und davon
Sie wollen immer nur mehr
Das Erfüllen ist schwer. Bin den Krach so gewohnt , für mich Stille nun Lärm
kann und will das nicht mehr
In Fabrikhallen eingeschlossen, als wär' mir das Leben dort am Fließband vorbeigeschossen
Tag ein, Tag aus, da rein, da raus, unentwegtes Hundeleben "



Ihr seid doch viel mehr als das, Ladys. Ihr seid mehr als dieses Scheißgefühl von Traurigkeit, 

von Schlaflosigkeit, Müdigkeit, dieser Schmerz, dieser Druck, perfekt zu sein. Ihr seid zu jung dafür.
Ihr seid zu jung, so leer zu sein. Täglich im Dreck zu wühlen, liegen zu bleiben. Diese Klinge, sie ist kein Freund, sie zerstört dich. 


Manchmal muss man einsehen, dass vielleicht das der Sinn ist vom Leben, vielleicht ist es ja eure Aufgabe, euch da VON ALLEINE wieder herauszuziehen. Gott, oder wer auch immer dort oben wohnt, er hätte euch nichts gegeben, wenn er nicht gewüsst hätte, dass ihr damit klarkommt, rauskommt. 
und das tut ihr.
WIE LANGE WOLLT IHR DAS NOCH MITMACHEN, AUSHALTEN?
es reicht doch langsam, oder?
findet ihr nicht, es ist an der Zeit, das Leben endlich wieder genießen zu lernen?
es gibt so viel da draußen, was ihr entdecken müsst. so viele plätze, orte, wo ihr gewesen 
                                                                             sein müsst, es gibt so viel da draußen.
wieso da bleiben, wo ihr jetzt seid, in euren dunklen zimmern? " WHEN NOTHING EVER GOES RIGHT, GO LEFT" - ihr fühlt euch nicht wohl, dann ändert etwas, kommt da raus, lieblinge.
wo soll das alles enden, wenn ihr so weitermacht, wie ihr es jetzt tut?


Ich weiß, ich bin ein schlechtes Vorbild mit meinem Achterbahn-Leben, ich hab gut reden, blabla, aber ich habe diese Sache eingesehen, denn ich will mein Leben nicht weg-
                                                  werfen. Ich werde mir Hilfe holen, das ist sicher.











Und hey, wenn ihr Redebedarf habt, dann fragt hier: - kliiiick - oder schreibt einen Kommentar.
Ich bin für euch da, für jeden von euch.
es tut mir leid, ich kann jetzt nicht bloggen, vorher muss ich noch meinen hass herauslassen, liebe arme macht euch auf was gefasst

excuse me, which level of hell is this?

ich stehe dort, alle laufen um mich herum
ich bin klein, ich sehe alles von unten. sehe die beine an mir vorbeirasen,
meine gedanken driften weg
dicke beine
dünne beine
abgemagerte beine.
fette beine, ich sehe nur meine fetten beine,
ich traue mich keinen schritt zu gehen, nicht vor, nicht zurück

dann steht der so gehasste sportunterricht an. ich schwitze am ganzen körper.
renn, schwein, renn. meine gedanken rasen, ich rase.
6 dürfen raus, badminton, ich bin dabei
sie heben ihr shirt hoch, knoten es zusammen, zeigen ihren bauch, spielen bauchfrei
ich höre sie übers abnehmen reden.
"ich bin so fett, ohne spaß, ich hab 10 kilo zugenommen, jetzt sinds 64 kilo" sagt K
"bah, ich bin doch viel fetter als du! ich wieg zwar nur 56 aber trotzdem sieht man mehr speck als bei dir." antwortet S
schon bin ich wieder auf dem boden. streg dich an, fette sau, renn, krieg jeden ball, mach endlich mal was richtig!
auf dem rückweg sagt jasmin "wieso ziehst du denn jetzt bitte eine strumpfhose an?" "weil ich zu dünn bin, bah!" - meint christina. "nein, bist du nicht! besser als so fett wie ich." - jasmin hat schöne, dünne beine.
ich könnte kotzen wenn ich hör, was andere sagen. wie werden sie mich dann sehen?

dann sitze ich dort, im unterricht, der film läuft, alle sind vertieft.
niemand sieht meine hände an meinen armen, niemand sieht mein schmerzverzerrtes gesicht.
mondförmige flecken, rot unterlaufen, keiner sieht sie.
rechts sitzt jasmin, hat sich weggedreht von mir, zu christina
link sitzt kathi und fabi. sie küssen sich. die ganze zeit.
ich schluck die tränen runter. weitermachen, julie, weitermachen, hör nicht auf.



☮☮☮☮☮

da wollte ich gerade wieder etwas posten, negativer tagesshit, da lese ich eure kommentare, mary, secretly, nevenka, und mel. ich las sie und mir kamen fast die tränen.

ich will, dass es wieder gut wird, aber ich will auch nicht loslassen, noch nicht. ich will mir erst noch alles von der seele schreiben, in ein tagebuch vielleicht, aber niemand liest es. niemand spricht mir dann mut zu im nächsten augenblick. es ist das gleich. ich lese es mir durch und werde wieder auf den boden der tatsachen geholt.
es geht mir nicht gut. und das muss sich schleunigst ändern. schneller, als man pusteblume sagen kann, schneller als ich meine nägel wieder in meinen arm rammen kann und schneller als dass mein finger wieder im mund steckt.


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